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XANDER ZIMMERMANN

Xander Zimmermann arbeitet seit vielen Jahren als Pianist, klassischer Komponist, Filmkomponist und Klavierlehrer in München. Im Laufe der Jahre schrieb er zahlreiche Filmmusiken für große TV-Dokumentationen, außerdem Kompositionen für Gesang, Kammermusik, Theater, Tanztheater und natürlich Klavier solo. Seine didaktische Arbeit ist von dem Wunsch geprägt, den Schülern über konkrete technische Hilfen hinaus einen persönlichen und bereichernden Weg zum Klavier und zur Musik zu eröffnen. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelt er seine didaktischen Konzepte beständig weiter. So verbindet er zum Beispiel seinen Klavierunterricht auf neuartige Weise mit Musiktheorie, unter anderem durch seine mehrteilige Schriftenreihe „Zehn Minuten sind genug – Neue Wege in der Musiktheorie“. Da das Spielen eines Instrumentes immer auch mit Bewegungsschulung zu tun hat beschäftigt er sich seit Jahren intensiv mit Tai Chi. Diese Erfahrungen fließen in den Unterricht mit ein. Insgesamt verfolgt er einen unaufgeregt ganzheitlichen Ansatz des Lehrens und Arbeitens.

 

 

Xander Zimmermann (*1961) begann im Alter von fünf Jahren mit Klavierspielen. Mit zehn wurde er Schüler des jungen Meisterpianisten Franz Massinger (Link zu https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Massinger), der später neben seiner internationalen Karriere zu einem der führenden Klavier-Professoren Deutschlands werden sollte. Diese frühe Begegnung war lebensentscheidend: Massinger wurde zu seinem prägenden Lehrer. In den Folgejahren studierte XZ  Chorleitung am Mozarteum in Salzburg, sowie Klavier und Orchester-Dirigieren an der Hochschule für Musik in München. Zu seinen weiteren Lehrern zählten dabei Klaus Schilde, Gitti Pirner und GMD Hermann Michael. Die künstlerischen Tätigkeitsfelder von Xander Zimmermann sind vielfältig.

 

In Übereinstimmung mit seinen Lehrern waren am Klavier die Werke Bachs, Mozarts und Schumanns prägend. Sie bilden gewissermaßen seine musikalischen Wurzeln.

 

In den frühen Neunziger Jahren war er Gründer und Leiter eines eigenen Ensembles für freies Musiktheater, dem

„Ensemble SzenAria München“, mit dem er mehrere erfolgreiche Musiktheaterprojekte realisierte. Das Ensemble erhielt 1993 ein Förderstipendium der Stadt München und arbeitete in der Folge mit so namhaften Regisseuren wie Gil Mehmert und Claus Guth zusammen.

 

Von 1991 bis 2000 war er außerdem maßgeblich an der Fertigstellung der sog. „Herbert von Karajan Legacy für Home Video“ beteiligt. Als „First Assistant Director“ war er gestaltend verantwortlich für den Bildschnitt von über 20 Produktionen, darunter Tschaikowskis Symphonien 4, 5 und 6, Bruckners 8. Symphonie und zahlreiche andere Werke.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In dieser Zeit beschäftigte er sich auf‘s Intensivste mit dem interpretatorischen Spätwerk einer der größten Dirigentenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Karajans leuchtender und befreiter Alters-Stil beeinflusste seine eigenen Vorstellungen von musikalischem Atem, Klangformung und formaler Disposition noch einmal sehr.

 

Ab 1997 folgte die Hinwendung zum Komponieren. Werke für Tanztheater und mehrere Bühnenmusiken bildeten den Anfang. Seine erste öffentlich aufgeführte Eigenkomposition war die Theatermusik zu den „Liebkosungen“ von Sergi Belbel an den Münchner Kammerspielen. Ab 2001 rückte für einige Jahre der Dokumentarfilm ins Zentrum seiner Arbeit. In Produktionen wie „Die Odyssee des Menschen“ oder auch „Metropolis – Die Macht der Städte“ erreichte seine Musik weltweit ein Millionenpublikum.  Siehe auch www.xander-zimmermann.de/kategorie/filmografie

 

 

 

 

 

2010 begann er, sich mehr und mehr mit der Frage nach neuer Sakralmusik, bzw. spiritueller Musik auseinanderzusetzen.  2011 gründete er dazu Ensemble Nunc Dimittis, mit dem er seither als Komponist und Pianist zahlreiche Projekte realisierte. (www.nunc-dimittis.de)  2016 erschien als erste Veröffentlichung des Ensembles die CD „Nada te turbe“.

 

                  

 

Das Label INcipit NOvum (www.incipit-novum.com), bei dem die CD erschien ist, gründete er zusammen mit der Sängerin Berta Rieder bereits im Jahr 2015. Als Label für neue spirituelle Musik bietet es auch anderen Musikern, die sich mit dieser Thematik befassen, eine Plattform.  Auch ein wachsender Zyklus von Rilke-Vertonungen liegt vor. 2012 entdeckte er das Werk des spanischen Renaissance-Komponisten Antonio de Cabezón für sich, das seither einen zentralen Teil seines Repertoires ausmacht. Als erster spielte er dessen Werke auf einem modernen Konzertflügel ein.  Die CD „The Heart of Silence“ erschien 2016 bei Incipit Novum. Weitere Einspielungen mit Werken Cabezóns sind geplant. Kommende Veröffentlichungen betreffen außerdem einen Zyklus von Rilke-Liedern, sowie mit dem Ensemble Nunc Dimittis ein Passionsprojekt.

 

                  

                  

 

Dass Musik, Kunst und Literatur ein unteilbares Ganzes bilden gehört zur Grunderfahrung dieses vielseitigen Musikers. Seit vielen Jahren gibt es von ihm deshalb immer wieder auch Arbeiten in Malerei und Zeichnung bis hin zur Ausstellung und zum Verkauf eigener Bilder.

Ausschnitt aus Tschaikowsky Symphonie Nr. 4, c 1991 Sony Classical

Kontakt:

xander@propiano-klavierunterricht.de

Mobil  0178 160 31 93

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